Cosima Serban (Fotocredits: contrastblack Studio)

Die Ära der Digitalisierung eröffnet neue Horizonte, Möglichkeiten und Chancen, bringt aber selbstverständlich auch ein paar Herausforderungen mit sich. Klassische Abteilungen, die früher autark gearbeitet haben, können und müssen sich für andere Teams, mit digitalen Kernkompetenzen öffnen. Flexibilität, schnelle Reaktionszeiten, crossmediale Ideen und holistische Lösungsansätze sind von höchster Relevanz.

Roland Schallhaas (Fotocredits: Julia Traxler)

Die zunehmende „VUCA World“ als Schlagwort für zunehmende Komplexität, Unsicherheit und Globalisierung verlangt den Einzug neuer Denkweisen und Instrumente in das Management. Die Märkte ändern sich mit rasanter Geschwindigkeit. Mit diesen Gegebenheiten muss auch das Management wachsen können, ohne dabei ihr wichtigstes Asset – ihre MitarbeiterInnen – zu vernachlässigen. Das Mindset spielt hier die entscheidende Rolle: Agilität, Experimente testen, lernen und adaptieren, Fehlertoleranz – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Digitalisierung hat sicherlich die Märkte verändert, die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt ist eine andere als früher.

Agnes Koller (Fotocredits: GPK)

Im Laufe der vergangenen drei Jahre ist beispielsweise der Digitalisierungsindex um 25 % auf nunmehr 59 % gestiegen. Damit digital unterstütztes HR, insbesondere mit Fokus auf Personalführung und Recruiting, allerdings tatsächlich funktioniert, muss auch die persönliche Ebene weiterhin stimmen. Diese Balance zu finden, ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen für zukünftige Personal-ManagerInnen.

Rudi Bauer (Fotocredits: Margit Hubner Fotografie)

Die Fachkräftenachfrage ist aktuell so hoch wie nie und wir haben es zunehmend mit einem Arbeitnehmermarkt zu tun. Das bedeutet, dass Fachkräfte über ihren Marktwert sehr genau Bescheid wissen und sich Arbeitgeber bei Bewerbern bewerben müssen. Recruiting und Mitarbeiterbindung sind keine Selbstläufer mehr, wie das lange Zeit der Fall war – Stichwort nachhaltiges und ehrliches Employer Branding. Das bedeutet für den Personalmanager von heute ein mehr an Anstrengung und Herausforderung.

Martina Mader (Fotocredits: I. Gruber)

Es gibt kaum ein Berufsbild, das derart breit aufgestellt und daher auch so spannend ist: Man braucht rechtlichen Background in einem Bereich, der sich ständig verändert, einen guten Umgang mit Zahlen, Soft Skills und natürlich digitale Kompetenzen.

Jubin Honarfar (Fotocredits: Jubin Honarfar)

Eines ist gewiss: das exponentielle Wachstum hat dazu geführt, dass eine Generation mehrere Entwicklungszyklen erlebt. Früher hat eine Innovation über mehrere Generationen lang angehalten und wir konnten uns eher an diese gewöhnen bzw. sind damit sogar aufgewachsen.